Sonnengesangsweg – Mutter Erde


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Gelobt seist du, mein Herr,
für unsere Schwester – Mutter Erde

„Mutter Erde“ lädt Sie ein:
Als Erweiterung des franziskanischen Konzeptes auf unserem Klostergelände lädt Sie ein Gartenlabyrinth, die Station „Mutter Erde“ ein.
Sie ist ein erfahrbares Element aus dem Sonnengesang, dem Lobpreis des hl. Franziskus.

„Mutter Erde“ lädt ein –  wie Franz von Assisi – sich selbst und dem Schöpfer, der sich hinter allem erahnen lässt, nahe zu sein. Das Gehen durch ein Labyrinth zum Mittelpunkt, führt zu Ihrer Mitte.

Gottes Ruf auf der Spur, dichtete Franz von Assisi den Sonnengesang. In ihm ruft Franziskus den Menschen zum Lobpreis Gottes in all seinen Geschöpfen auf.  –
Er ist ein großartiges Kunstwerk und darüber hinaus eine aktuelle Herausforderung:
die Schöpfung zu bewahren und die Güter der Erde gerecht zu teilen ist eine der vordringlichsten Aufgaben des 21. Jahrhunderts.

Freudiges Geheimnis
„Er (Franziskus) legt uns in der Treue zur Heiligen Schrift nahe, die Natur als ein prächtiges Buch zu erkennen, in dem Gott zu uns spricht und einen Abglanz seiner Schönheit und Güte aufscheinen lässt: „Von der Größe und Schönheit der Geschöpfe lässt sich auf ihren Schöpfer schließen“ (Weish 13,5). Deshalb forderte Franziskus, im Konvent immer einen Teil des Gartens unbebaut zu lassen, damit dort die wilden Kräuter wüchsen und die, welche sie bewunderten, ihren Blick zu Gott, dem Schöpfer solcher Schönheit erheben könnten. Die Welt ist mehr als ein zu lösendes Problem, sie ist ein freudiges Geheimnis, das wir mit frohem Lob betrachten. 
Papst Franziskus, Enzyklika Laudato Si, Abschnitte 11+12

 


p1400709„Mutter Erde“

Durch ein großes Eichentor betreten Sie die Anlage „Mutter Erde“. Entlang der Hauptachse sind nach klösterlichem Vorbild angelegte Rechtecke,  mit Rosen, Stauden, Stachelbeeren, Blumen, Weintrauben … bepflanzt.

 

 

 

 
p1400764Nach diesen Beeten betreten Sie einen Platz in Form eines Quadrats, in dessen Ecken vier Obstbäume gepflanzt sind.
In einem Kreis aufgestellt sehen sie acht Hochbeete, die thematisch bepflanzt sind – Heil- und Teekräuter – Küchenkräuter – Pflanzen und Kräuter aus dem Mittelmeerraum – Nutzpflanzen der neuen Welt – Gemüse – Früchte und Getreide des Ackers.

 

Innerhalb dieses Kreises haben Sie die Möglichkeit in einem begehbaren Labyrinth zum Mittelpunkt der „Mutter Erde“ zu gehen. Viele Windungen und Schleifen führen Sie zur „Erde“ – eine Stahlkugel, getragen von zwei Händen, von Gottes Händen.
ER reicht uns die Erde in ihrer bunten Vielfalt, die ganze Schöpfung.
Uns obliegt die Verantwortung der Bewahrung der Schöpfung – in ihrer Vielfalt, Farbenpracht, Duft ….

„Mutter Erde“ wird eingefasst/umrahmt mit einer Hecke mit einheimischen Wildgehölzen für Nistmöglichkeiten für Vögel, Insekten und Kleintiere.

Sie sind herzlich eingeladen zum Ausruhen, Durchatmen, Besinnen, Meditieren, Verweilen … die Mitte erfahren … Gott in der Schöpfung nahe sein …

Gelobt seist du, mein Herr,
für unsere Schwester, Mutter Erde,
die uns erhält und lenkt
und vielfältig Früchte hervorbringt
mit bunten Blumen und Kräutern

schau vor dich hin
auf den boden
spüre wie deine füße
die erde berühren
wie sie dich
an sich zieht
ohne dich zu fesseln

weil du ihr gast bist
beschenkt sie dich
mit schönen blumen
und köstlichen
früchten

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Wir danken
der Firma Garten&Freiraum aus 
Obergünzburg für die Umsetzung sowie der Firma Stahlwerk aus Wallertheim für die Herstellung der Stahlkugel und der Firma Rudolph aus Obergünzburg für die Gestaltung der Hände aus Naturstein.
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Impressionen

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