Leseprobe|Innenteil – 02|2013

 

 

Am Rande der Nacht
stößt Fanfarenlicht hell
in jeden Tag.
Und der Morgen singt
jubelnd:
HALLELUJA
(P. Heinz Perne)

 

Eine Welt mit unendlichen Weiten – unterwegs zu Menschen mit viel sozialem Engagement
 


In der Region um „San Damian“, Porto Remanso, in der Nähe von Asunción, leben in kleinen Siedlungen Familien, alleinerziehende Mütter und viele Jugendliche in ärmsten Verhältnissen.

Diese stehen im Mittelpunkt des Wirkens der Schwestern. Zusammen mit Schülergruppen von „Santa Clara“, Asunción, wird am Projekt „Hilfe zur Selbsthilfe“ gearbeitet, das als Weihnachts- und Jahresprojekt 2010/11 ausgeschrieben war. Der damals erfreuliche Erlös dieser Aktion wurde von den Schwestern eingesetzt zur Vermittlung gesunder Ernährung, für die Gesundheitsvorsorge, sowie für praktische handwerkliche Kenntnisse.
Die mit den Familien begonnenen Aktivitäten werden seitdem systematisch weiter geführt, um diesen Menschen eine einfache Lebensgestaltung in eigener Verantwortung zu ermöglichen…

In „San Bonifacio“, Independencia, Paraguay:
Schwestern tauschen sich mit Besuchern aus bei Tereré.
Das Nationalgetränk Tereré und Maté sind die wichtigsten Getränke in Paraguay.
Tereré wid kalt und Mate heiß aufgegossen und auch heiß getrunken.
Der Tee wird in einem traditionellen Trinkgefäß mit Silberröhrchen in der gesellschaftlichen und freundschaftlichen Runde herumgereicht. 

 

 

 

Solche „Wohnungen“ am Rand der Städte machen nachdenklich – eine Herausforderung auf der Suche nach einer Lösung.
Auf dem Land weideten einst Rinderherden. Jetzt gehört es den Großgrundbesitzern. Das Vieh musste der Monokultur des Zuckerrohrs weichen. Damit lässt sich für die Großgrundbesitzer mehr Geld verdienen – auf Kosten der ehemaligen Kleinbauern, die dadurch ihre Selbstständigkeit eingebüßt haben.    

(mehr darüber in der kontinente-Ausgabe 02/2013)

  

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