Hostienbäckerei

Brot backen –
Brot teilen

Jesus sprach den Lobpreis,
brach das Brot und gab es ihnen,
so dass alle aßen und satt wurden!

vgl. Mt 14,19 f

Der Ursprung des gemeinsamen Mahlhaltens ist die Wurzel der frühchristlichen Gemeinden, die bis in unsere Gottesdienste heute hineinreicht.

Kommunionkinder laden wir ein, bei uns zu sehen, wie Hostien gebacken werden.
Die Kinder erleben einen interessanten Einblick in dieses traditionelle Handwerk. Im Austausch mit den Schwestern entstehen oft auch spannende katechetische Gespräche.

„Hostien backen erleben“

* Hostienbacken – Erklärung und  Vorführung –
für Kinder und Begleiterinnen
* anschließend gemeinsames „Brot teilen“

(Kinder und Erwachsene bekommen Hefe-Nuss-Schnecken, die gemeinsam gesegnet
werden und Apfelsaft aus den Streuobstwiesen des Klosters)
Kosten pro Person: 5,00 €

Ergänzende Angebote
– nach Absprache –

Führung durch den Krippenweg für Kinder
(30 Minuten)
Kosten pro Person: 1,50 €

Entdecker-Tour durch das Klostergelände
(1 Stunde)
Kosten pro Person: 1,50 €

einfaches Mittagessen, inkl. Getränke
Kosten pro Person: 6,00 €

Grillen auf dem Grillplatz
Kosten pro Person: 1,00 €
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Ausflüge
Termin für Ausflüge nach der Erstkommunion sowie deren mögliche Gestaltung sprechen wir gerne mit Ihnen ab.

Anmeldung
bitte mit folgenden Angaben:
– vollständige Adresse
– Zahl der Kinder und Erwachsenen
– gewünschtes Datum und Uhrzeit
– gewünschte Angebote

Informationen
für Termine, Angebote, Ausflüge
Schw. Witburga Mendler
wenn möglich per E-Mail
sr.witburga@kloster-bonlanden.de
oder telefonisch
TEL    0 73 54   8 84 -283

 

Kinder beim Hostienbacken
… es beginnt mit einem Teig aus Wasser und Mehl …

„Die Hostien sollen würdig sein.“
Nach dem Auftrag des Ordensvaters Franz von Assisi, muss alles, was zur Eucharistiefeier benötigt wird, von hoher Qualität sein.
Weizenmehl und Wasser lautet das einfache, Jahrhunderte alte Rezept für die Hostien.
In Erinnerung an die ungesäuerten Brote, die das Volk Israel beim Auszug aus Ägypten verwendet hat, werden auch die kleinen Brotoblaten mit ungesäuertem Teig hergestellt. Das letzte Abendmahl Jesu steht in der Tradition des jüdischen Pessachmahls, das an dieses Ereignis erinnert und bei dem ebenfalls ungesäuertes Brot verwendet wird.
Der sogenannte Hostienkuchen ist fertig. Die Kinder betrachten die verschiedenen Symbole.

Hostien werden ausgestanzt

In einer Legende über Franz von Assisi heißt es:
„Mit Freude bereitet er selbst die Materie zu, aus der die Hostien gebacken wurden.
Er ging mit einem Besen durch die Kirchen, um sie von Staub und Schmutz zu reinigen.
Er wollte sogar durch die umliegenden Ortschaften Brüder mit schönen und reinen Ziborien schicken, um damit jene Kirchen  zu beschenken, wo diese Geräte nicht in geziemender Ordnung wären.

Ebenso sollten andere Brüder mit Hostieneisen umherreisen und um Gotteslohn für die armen Kirchen Hostien backen.“

Aus dem Testament des hl. Franziskus:

„Und ich will vor allem, dass diese heiligsten Geheimnisse geachtet, verehrt und an kostbaren Stellen aufbewahrt werden.“ (Test 11)